18-Jähriger stirbt bei Kerpen nach Crash in seinem Auto

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Einsatzkräfte aus Kerpen versorgen die Verletzten nach der Befreiuung aus den Autos. Foto: Feuerwehr Kerpen
Einsatzkräfte aus Kerpen versorgen die Verletzten nach der Befreiuung aus den Autos. Foto: Feuerwehr Kerpen

Kerpen – Ein Verkehrsunfall stellt Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die Polizei in Kerpen vor Rätsel: Ein 18-Jähriger ist mit seinem Auto am Vormittag gegen 11 Uhr auf der B 477 unterwegs, als er gegen 11 Uhr auf trockener Fahrbahn in einer übersichtlichen und langgestreckten Rechtskurve die Kontrolle über seinen Fiat verliert. Der Fahranfänger aus Kerpen kracht frontal in den entgegenkommenden Citroen eines 70-Jährigen. Der Mann und seine 82 Jahre alte Beifahrerin werden in dem Auto eingeklemmt. Auch der 18-Jährige ist in seinem Fahrzeug eingeschlossen.

Opfer nicht ansprechbar

Alle Unfallopfer sind nicht ansprechbar. Die Unfallstelle gleicht einem Trümmerfeld. Die Leitstelle alarmiert kurz nach  11 Uhr  die Feuerwehr der Kolpingstadt Kerpen. Sofort nach ihrem Eintreffen stellen die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher und beginnen nach der Lageerkundung mit der Rettung. Gleichzeitig sicherten sie die Einsatzstelle ab und begannen damit, ausfließende Flüssigkeiten zu binden. Trotz intensivmedizinischer Versorgung starb der 18-Jährige, der alleine in seinem Auto war, noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs konnte  lebensgefährlich verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Seine Beifahrerin wurde – nach intensiver  Behandlung und Stabilisierung durch einen Notarzt – mit dem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert.

Großaufgebot der Feuerwehr Kerpen

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 28 Kräften im Einsatz. Hierbei handelte es sich um den Löschzug Kerpen-Blatzheim, die hauptamtliche Wache, 2 Rettungswagen und der Notarzt, ein Rettungswagen und der Notarzt aus Bergheim sowie der Rettungshubschrauber „Europa 1“ aus Würselen.

25.000 Euro Schaden

Unklar ist noch immer, warum der junge Fahrer  mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn geriet. Dazu hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem soll ein Sachverständige Klarheit über den Hergang liefern. Während der Unfallaufnahme, zu der der Experte bereits hinzugezogen wurde, war die Bundesstraße gesperrt. An beiden sichergestellten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Hier geht es zum Beitrag der Feuerwehr über den Unfall auf ihrer Webseite.

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