Brände in Salzwedel: Sechs Mitglieder der Feuerwehr in Haft

Gleich sechs Mitglieder der Feuerwehr Salzwedel in Sachsen-Anhalt stehen im Verdacht, Brandstifter zu sein. Sie wurden von der Polizei festgenommen.

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Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel sind wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen worden. Foto: Symbolbild
Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel sind wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen worden. Foto: Symbolbild

Salzwedel – Gleich fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel in Sachsen-Anhalt sind von der Polizei wegen des Verdachts  auf schwere Brandstiftung festgenommen worden. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten Beamten auf die Spuren eines 32 Jahre alten Mannes und von vier Jugendlichen im Alter von 16 Jahren. Sie alle sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel und stehen im Verdacht am 3. Oktober 2016 und am 21. Oktober 2016 in Salzwedel mehrere Auto in Brand gesetzt zu haben.

Erster Verdächtiger noch in Haft

Die zuständige Staatsanwältin hat für die fünf Verdächtigen jeweils Haftanträge gestellt. Der Mann und zwei der Jugendlichen wurden am 23. November 2016 zur Haftprüfung dem zuständigen Richter zugeführt. Für die beiden anderen Jugendlichen steht dieser Termin am 24. November 2016 an. Ein 18-Jähriger, der in der Hansestadt am 23. Oktober 2016 beim Anzünden eines  Pkw am Bahnhof der Stadt erwischt wurde, sitzt bereits in Untersuchungshaft. Auch er ist laut Polizei Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel.

100.000 Euro Schaden durch Brände in Salzwedel

Immer wieder brannten im Oktober in der Stadt Autos. Der Schaden beträgt mehr als 100.000 Euro. Lange war nicht klar, wer hinter den Feuern steckt. Umso größer ist nun der Schock in der Hansestadt. Der 18-Jährige, der bereits in Haft sitzt, wurde auf frischer Tat von Anwohnern gestellt. Nach seiner Festnahme gerieten auch zwei 16-Jährige ins Visier der Polizei. Ob es sie unter den nun festgenommenen Jugendlichen sind, das wurde von der Polizei jedoch zunächst nicht mitgeteilt.

 

 

 

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