Feuerwehr Bedburg-Hau: 700.000 Euro für zwei neue Einsatzfahrzeuge

Gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge im stattlichen Wert von rund 700.000 Euro hat die Feuerwehr in Bedburg-Hau in Dienst gestellt.

0
Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau hat neue Einsatzfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst genommen. Foto: Feuerwehr Bedburg-Hau
Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau hat neue Einsatzfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst genommen. Foto: Feuerwehr Bedburg-Hau

Bedburg-Hau – Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau hat zwei neue Einsatzfahrzeuge bekommen. Fast 700.000 Euro investierte die Gemeindeverwaltung in den Kauf einer Drehleiter und eines MTF. Ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr und der Sicherheit der über 13.000 Einwohner in der Gemeinde Bedburg-Hau mit einer großen psychiatrischen Klinik.

Drehleiter mit Gelenkarm schafft es auf 32 Meter

Die neue Drehleiter (DLAK 23/12) von Magirus mit Gelenkarm erreicht vertikal voll ausgefahren eine Arbeitshöhe von 32 Metern. Bei 12 Metern seitlicher Ausladung erreicht sie eine Rettungshöhe von 23 Metern. Besonders beweglich macht sie das letzte Segment ihres fünfteiligen Leitersatzes. Es ist 4,65 Meter lang und lässt sich um 75 Grad abwinkeln. So können auch in der Fassade zurückversetzte Fenster und Balkone, Dachgauben oder die Rückseite von Gebäuden erreicht werden.

Der Korb lässt sich direkt vor dem Fahrzeug ablegen. Das macht das Einsteigen und das Aussteigen in engen Straßen deutlich leichter. Auch können verletzte und kranke Personen bis zu 400 Kilogramm schonend gerettet werden. Die Kosten für die DLAK betrugen exakt 620.652,83 Euro.

Das neue MTF bietet Platz für 9 Einsatzkräfte. Es verfügt über eine rückwärtige Verkehrswarneinrichtung und eine Funkanlage mit Sprachdurchsage zur Warnung der Bevölkerung. Rettungsrucksack, diverses Absperrmaterial und Sicherungsmaterial, Ölbindemittel und die Atemschutzüberwachung gehören auch zur Beladung. Die Kosten betrugen 49.630,00 Euro.

Konzept soll Kauf der Einsatzfahrzeuge optimieren

Die Ersatzbeschaffung der beiden Einsatzfahrzeuge basiert auf einem von der Feuerwehr entwickelten Fahrzeugkonzept, das von den Verantwortlichen im Rathaus mitgetragen wird. Durch das Konzept sollen Kosten für den Kauf und die Unterhaltung der Einsatzfahrzeuge optimiert werden.

„Wir brauchen eine erstklassige technische Ausstattung. Besonders bei unseren Einsatzfahrzeugen“, so Stefan Veldmeijer, Leiter der Feuerwehr Bedburg-Hau. Er machte aber deutlich, dass trotz der angespannten finanziellen Lage diese Investitionen auch den Stellenwert der Arbeit der Feuerwehrleute für die Gemeinde deutlichen machen. Bereits 107 Mal mussten sie 2016 schon ausdrücken. Auch zu Einsätzen über die Grenzen der Gemeinde  hinaus. Darunter Großbrände und schwere Verkehrsunfälle.

 

 

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here