Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand in Marne

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Während in Marne getrauert wird, ermittelt die Kriminalpolizei. Foto: Screenshot
Während in Marne getrauert wird, ermittelt die Kriminalpolizei. Foto: Screenshot

Marne – Jetzt ist die Kriminalpolizei am Zug: Nachdem bei einem Großbrand in Marne ein 31 Jahre alter Feuerwehrmann im Innengriff bei einem Atemschutzunfall ums Leben gekommen ist, haben die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks begonnen. Die Kriminalpolizei hat aber schwierige Untersuchungen vor sich. Das ausgebrannte Haus an der Hauptstraße in Marne ist nach dem Großbrand einsturzgefährdet. Den Schaden, den das Feuer angerichtet hat, wird von der Polizei auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Kriminalpolizei will Ablauf rekonstruieren

Neben der Ursache für das Feuer soll auch der Ablauf der Löscharbeiten rekonstruiert werden, um herauszufinden, unter welchen Umständen der Feuerwehrmann ums Leben kam. Denn noch immer ist unklar, was sich am Morgen des 2. Advent in dem brennenden Gebäude genau abgespielt hat. Bekannt ist bisher nur, dass es eine Durchzündung gegeben haben muss. Medien berichten von Notrufen, die der erfahrene Atemschutzgeräteträger danach abgesetzt haben soll. Ein Rettungstrupp sei darauf in das brennende Gebäude vorgedrungen und habe den leblosen Körper des jungen Feuerwehrmannes aus Marne gefunden. Notärzte konnten sein Leben aber nicht mehr retten.

Ausrüstung beschlagnahmt

Der tödlich verunglückte 31-jährige Feuerwehrmann sei seit 13 Jahren als Atemschutzgeräteträger für die Freiwillige Feuerwehr Marne im Einsatz gewesen. Er habe als sehr erfahren gegolten. Zudem sei er als Gruppenführer ausgebildet gewesen und habe auch die Jugendfeuerwehr geleitet, berichten Medien. Sofort nach dem Unfall wurde die Ausrüstung des Feuerwehrmannes von der Kriminalpolizei beschlagnahmt. Atemschutzgerät, Schutzkleidung – alles soll nun auf Funktionsfähigkeit geprüft werden, ein durchaus üblicher Vorgang. Unterdessen ist die Trauer und die Bestürzung groß. Bei den 60.000 Feuerwehrleuten in Schleswig-Holstein herrscht nach dem Tod ihres Kameraden tiefe Betroffenheit. Mehr zu diesem Thema: Atemschutzunfall von Marne 

Während in Marne getrauert wird, ermittelt die Kriminalpolizei. Foto: Screenshot
Während in Marne getrauert wird, ermittelt die Kriminalpolizei. Foto: Screenshot

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