Rauchmelder und Passant verhindern Wohnungsbrand

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Rauchwarnmelder Foto: Feuerwehr Oer-Erkenschwick/Wolters

Oer-Erkenschwick (OTS) – Ein handelsüblicher Rauchmelder und ein aufmerksamer Passant haben am frühen Ostersonntag in Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen) bei einem Wohnungsbrand rechtzeitig Alarm geschlagen. Beide bewahrten so den Besitzer vor Schlimmerem. Er blieb trotz seiner verrauchten Wohnung unverletzt. Zudem entstand kein größerer Gebäudeschaden.

Der Mann hatte den Angaben zufolge nach Mitternacht noch einmal seinen Herd eingeschaltet  und schlief anschließend ein. Das Essen verkohlte und verrauchte die Wohnung. Die installierten Rauchmelder weckten den Wohnungsbesitzer und machten durch ihr Piepen auch einen zufällig vorbeikommenden Passanten auf die Situation aufmerksam. Dieser alarmierte die Feuerwehr und die übrigen Hausbewohner. Der Bewohner der betroffenen Wohnung verließ noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig seine vier Wände.

Längst nicht überall Pflicht

Rauchwarnmelder Foto: Wolters
Rauchwarnmelder Foto: Wolters

Als erstes deutsches Bundesland hat Rheinland-Pfalz am 31. Dezember 2003 Rauchmelder Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege aus Aufenthaltsräumen in Wohnungen dienen, zur Pflicht gemacht. Inzwischen haben nahezu alle Länder entsprechende Verpflichtungen in ihren Bauordnungen verankert. Zumeist wird den Eigentümern dabei eine ausreichende Frist zur Nachrüstung ihrer Wohnungen gegeben. Berlin, Brandenburg und Sachsen sind in Sachen Rauchmelderpflicht in Deutschland die Schlusslichter. In der Bundeshauptstadt soll im kommenden Jahr eine entsprechende Verordnung in Kraft treten.

Die eingesetzten Kräfte entfernten das Essen vom Herd und lüfteten die Wohnung. Ein offenes Feuer entstand nicht. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten der Mann sowie seine Nachbarn unverletzte in Wohnungen zurückkehren.

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