Wie Schleswig-Holstein für die freiwillige Feuerwehr wirbt

Der LFV Schleswig-Holstein wirbt auf Großplakaten für die freiwillige Feuerwehr. Das Geld dafür kommt aus der Wirtschaft.

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In Schleswig-Holstein wird jetzt mit großen Plakaten für das Ehrenamt in der freiwilligen Feuerwehr geworben. Foto: LFV
In Schleswig-Holstein wird jetzt mit großen Plakaten für das Ehrenamt in der freiwilligen Feuerwehr geworben. Foto: LFV

Kiel – Im leuchtenden Rot der Feuerwehr prangen an 350 ausgewählten Stellen in Schleswig-Holstein riesige Großplakate. Sie werben für das Ehrenamt: Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Schleswig-Holstein hat für die Feuerwehren im Land einen weiteren Baustein seiner Imagekampagnen und Werbeaktionen gesetzt und mit der Firma Ströer Deutsche Städte Medien einen großzügigen Sponsor an Bord geholt. Das symbolische erste Plakat klebte der Innenminister von Schleswig-Holstein, Stefan Studt, in Kiel an der Ecke Westring / Eckernförder Strasse. Dabei wurde er unterstützt von Iris Petersen (Ströer Deutsche Städte Medien) und dem stellvertretenden Vorsitzenden des LFV, Michael Raddatz sowie der Besatzung eines Löschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Russee.

1.350 freiwillige Feuerwehren in Schleswig-Holstein

„Wenn Feuer wär und es gäb keine Feuerwehr – was meinst du was für Feuer wär“ lautet der Werbeslogan. „Unvorstellbar, wenn es keine Feuerwehr gäbe. Noch gibt es 1.350 freiwillige Feuerwehren mit knapp 50.000 Männern und Frauen, die täglich für die Sicherheit der Menschen in Schleswig-Holstein sorgen“, sagt der stellvertretende LFV-Vize Raddatz. „Dieses Sicherheitsnetz ist aber kein Selbstgänger. Der Slogan macht deutlich, dass Feuerwehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für jeden ist. Daher freuen wir uns, dass er nun auch auf den Großflächenplakaten flächendeckend ins Land getragen wird.“ Raddatz dankte der Firma Ströer Deutsche Städte Medien, die die 350 Großflächen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Innenminister gebt auch Jugendfeuerwehren hervor

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt sagte: „Dieses Engagement aus der Wirtschaft ist beispielhaft. Funktionierende Feuerwehren mit einer auskömmlichen Personaldecke sind auch ein wichtiger Standortfaktor für jeden Betrieb. Die Feuerwehren im Land leisten einen unschätzbaren Sicherheitsbeitrag für unsere Mitbürger. Darüber hinaus leisten Sie hervorragende Jugendarbeit und bieten auch außerhalb des Einsatzgeschehens erfüllende ehrenamtliche Tätigkeiten – verbunden mit vielen Spezialausbildungen, die auch eine persönliche Bereicherung sein können.“ Iris Petersen, Niederlassungsleiterin Schleswig-Holstein bei Ströer Deutsche Städte Medien, bekräftigte das soziale Engagement ihrer Firma. „Nach 2010 unterstützen wir die freiwilligen Feuerwehren des Landes nun bereits zum zweiten Mal und unterstützen mit dem, was wir gut können: Aufmerksamkeit erzeugen. Große Bilder wirken und erreichen eine große Zielgruppe. Damit schaffen wir eine öffentliche Wahrnehmung für das wichtige Ehrenamt der Feuerwehr.“

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