München – Nach einem heftigen Streit  mit der Hausverwaltung hat  ein 69-jähriger Mann in München offenbar im Affekt seine 2-Zimmer-Wohnung in Brand gesetzt und dadurch eine heftige Gasexplosion ausgelöst. Mehrere Anrufer meldeten sich gegen 18 Uhr am Notruf der Leitstelle und berichteten von dem heftigen Knall in der Mühldorfstraße in München.  Die stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits voll in Flammen. Das Feuer drohte, auf das Dach überzugreifen. Die Fenster, Mauerteile und Teile der Fassade lagen bis zu 10 Meter weit entfernt vor dem Haus.

Nach Streit Benzin verschüttet

Der 69-jähriger Rentner hatte nach dem Streit mit der Hausverwaltung Benzin in seiner Wohnung verschüttet. Dabei entstand ein Benzin-Luft-Gemisch, das sich anschließend entzündete und explodierte. Bei der Explosion wurde ein Fester vollständig aus der Wand gerissen und 20 Meter auf einen Vorplatz mit Garagen geschleudert. An der Fassade entstand ein Schaden auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Ein Trupp der Feuerwehr München ging sofort zur Brandbekämpfung vor. Die Flammen griffen auf angrenzende Wohnungen über und machten diese unbewohnbar. Zeitgleich kontrollierten mehrere
Trupps das Gebäude auf Personen. Diese befanden sich aber bereits alle außerhalb des Mehrfamilienhauses. Während der gesamten Löscharbeiten wurden die Bewohner im Großraumrettungswagen der Feuerwehr München betreut.

Haftbefehl gegen Mieter nach Gasexplosion

Drei Bewohner, darunter auch der 69-jährige Mann aus der Brandwohnung, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Der 69-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

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