Sturm hält Feuerwehr auf Trab

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Durch Sturm und starke Böen wurden vielerorts, wie hier in Mülheim an der Ruhr, Bäume entwurzelt. Die Feuerwehr musste die Hindernisse beseitigen. Foto: Feuerwehr
Durch Sturm und starke Böen wurden vielerorts, wie hier in Mülheim an der Ruhr, Bäume entwurzelt. Die Feuerwehr musste die Hindernisse beseitigen. Foto: Feuerwehr

Mülheim an der Ruhr – Unwetter und schwerer Sturm haben die Feuerwehren vor allem im Osten

Eine Eiche liegt nach einem Sturm umgestürzt in Mülheim an der Ruhr auf einer Straße. Foto: Feuerwehr
Eine Eiche liegt nach einem Sturm umgestürzt in Mülheim an der Ruhr auf einer Straße. Foto: Feuerwehr

und im Nordosten Deutschlands am  Montagabend und am Dienstag auf Trab gehalten. So mussten die Einsatzkräfte vor allem in Westmecklenburg nach starken Gewittern und heftigen Regenschauern zu fast 20 Einsätzen ausrücken, wie der NDR berichtet. Betroffen waren von den Folgen des Sturms demnach vor allem die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg. Verletzt wurde aber niemand.

Baum zerbricht im Sturm

Auch der Westen Deutschlands bekam die heftigen Böen zu spüren, der Sturm sorgte auch dort für viel Arbeit bei den Feuerwehren. So in Mülheim an der Ruhr: Eine zirka 25 Meter hohe Eiche war dort in der Mitte zerbrochen und auf die Fahrbahn gestürzt. Der Baum musste mit einer Seilwinde gesichert und anschließend aufwendig zersägt werden. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte über drei Stunden.

Güterzug kann nicht weiterfahren

Die Feuerwehr Ennepetal wurde kurz nach 9 Uhr am Montag zu einem Einsatz „Baum über Gleisbett“ auf die Fahrstrecke der Talbahn alarmiert. An der Einsatzstelle stand der Güterzug vor einem aus dem Klutertberg im Sturm umgestürzten Baum. Die Einsatzkräfte beseitigten den Baum mittels einer Kettensäge. Die Feuerwehr war mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und 4 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz wurde um kurz nach 10 Uhr beendet.

Deutscher Wetterdienst: Sturm lässt nach

Doch der Deutsche Wetterdienst gibt Entwarnung: Von Westen her gelangt mäßig warme Meeresluft nach Deutschland, die im Süden unter Hochdruckeinfluss kommt, während in der Nordhälfte Tiefausläufer für wechselhaftes Wetter sorgen.Im Laufe des Nachmittags nehmen sowohl die Schauer, als auch der Wind von Südwesten her ab. Abends beschränken sich die stürmischen Böen weitgehend auf die Küstenregionen und einige Höhenlagen in den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen. In der Nacht zu Mittwoch zieht vom Emsland her neuer Regen über den Norden. Auch lässt im Norden der Wind weiter nach, so dass zum Morgen nur noch an der Nordsee mit einzelnen starken Böen zu rechnen ist. Im Süden ist es, von möglichen Nebelfeldern abgesehen, bei ruhigem Wetter warnfrei. Am Mittwoch gibt es im Norden am Vormittag noch letzten Regen oder Regenschauer. Später bleibt es dann auch dort trocken. Nach Süden zu lockern die Wolken auf und es gibt einen ruhigen und warnfreien Tag, mit deutlich ansteigenden Temperaturen. Auch der Wind lässt im Tagesverlauf nach.

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