Monheim – Mit diesem Video wird die Feuerwehr Monheim im Internet berühmt: Es zeigt einen Einsatz bei einem Wohnungsbrand in der Schöneberger Straße. Und es zeigt, wie Feuerwehrmänner der Feuerwehr Monheim mit einer Reanimation einem Hund das Leben retten. Das Tier wurde nach der Wiederbelebung in eine Tierklinik gebracht. Mehr als 3.000 Mal wurde Video nach dem Einsatz im April angesehen.

Feuerwehr Monheim kann zweiten Hund nicht retten

Bei Eintreffen des ersten Löschzugs der hauptamtlichen Wache befanden sich zwei Wohnungen im Erdgeschoss und  zahlreiche Einbauten im Vorgarten im Vollbrand. das Feuer griff auf die darüber liegenden Geschosse über. Mit mehreren C-Rohren im Außenangriff wurde zunächst eine weitere Brandausbreitung verhindert und die Treppenräume auf Personen und Rauchausbreitung kontrolliert. Zahlreiche Wohnungen wurden parallel dazu gewaltsam geöffnet und auf Personen abgesucht. Schnell war klar: Alle Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Drei Mieter wurden durch Rauch verletzt und von einem Notarzt versorgt. Einer von ihnen musste in ein  Krankenhaus eingeliefert werden. Der Hund, den die Einsatzkräfte aus dem Haus holten, wurde von Feuerwehrleuten erfolgreich wiederbelebt und in eine Tierklinik gebracht. Ein weiterer Hund starb aber noch an der Einsatzstelle.

Fünf Wohnungen von Feuer in Monheim zerstört

Insgesamt wurden fünf Wohnungen durch den Brand zerstört. Weitere vier erlitten massive Rauchschäden. Die Bewohner der zwei betroffenen Mehrfamilienhäuser wurden zunächst in einem nahe gelegenen Hotel von einem Notarzt untersucht. Die wurden zum Großteil auch durch die städtische Ordnungsbehörde untergebracht. Der Bürgermeister von Monheim, Daniel Zimmermann,  und Bereichsleiterin Christiane Schärfke koordinierten gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr die Unterbringung der Brandopfer.

50 Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr Monheim war neben den hauptamtlichen Kräften mit den Löschzügen Monheim und Baumberg der freiwilligen Feuerwehr mit 12 Fahrzeugen und etwa 50 Einsatzkräften unter der Leitung von Brandinspektor Markus Paikert vor Ort. Hinzu kamen ein Notarzt und zwei Rettungswagen sowie massive Polizeikräfte. Insgesamt wurden sechs C-Rohre und zahlreiche Atemschutzgeräte eingesetzt. Große Teile der Wohngebäude waren nach Einschätzung des stellvertretenden Wehrleiters Torsten Schlender nicht mehr bewohnbar.

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